Video: Das Kapital Teil II – Ware und Austauschprozess

David Harvey (2009)
David Harvey (2009)

Der 1935 in Gillingham geborene Geograph David Harvey zählt zu den renomiertesten Marx Kennern unserer Zeit. In seiner Reihe Reading Marx´s Capital (Volume On and Two) werden bislang die ersten beiden Bände des Kapitals nach der Methode des Close Reading sehr detailliert interpretiert. Continue reading “Video: Das Kapital Teil II – Ware und Austauschprozess”

Reihe: David Harvey das Kapital: Teil I – Einführung

David Harvey (2009)
David Harvey (2009)

Der 1935 in Gillingham geborene Geograph David Harvey zählt zu den renomiertesten Marx Kennern unserer Zeit. In seiner Reihe Reading Marx´s Capital (Volume On and Two) werden bislang die ersten beiden Bände des Kapitals nach der Methode des Close Reading sehr detailliert interpretiert. Obwohl, oder weil die Videos vollständig in Englisch und ohne Untertitel erschienen sind, sind sie der ideale Einstieg in dieses Standardwerk der Soziologie, der Politik- und Wirtschaftswissenschaften. In jeder Ausgabe von digital realism wird eine Episode der unter einer CC BY-NC-SA-3.0 Lizenz stehenden Videos erscheinen. In dieser Ausgabe eine allgemeine Einführung.

 

 

 

Reading Marx´s Capital Volume One; Class One Introduction:

Zum zweiten Teil: Kapitel I und II – Ware und Austauschprozess

 

CC License By David Harvey 2012

Bilder: David Harvey 2009 CC BY 2.0; Karl Marx 1875 public domain

CC BY-NC-SA 3.0 US

CC BY-NC-SA 3.0 US

 

Michael Hardt und Antonio Negri “Demokratie” (2013). Eine rezeptionsanalytische Kritik. Teil I.

Am 14. Februar erschien im Campus Verlag Frankfurt die deutsche Übersetzung von Declaration, der beiden, hauptsächlich durch ihr Buch Empire (2000, dt. 2002) bekannten neomarxistischen Theoretiker Michael Hardt und Antonio Negri. Die deutsche Übersetzung des Titels ist mit Demokratie leider etwas unglücklich gewählt, was bei den deutschen Zeitungskritikern zu reichlich Verwirrung geführt hat.

Die Verwirrung der Kritiker

Aufhänger der Verwirrung sind die ersten Sätze des Buches:

Dies ist kein Manifest. Manifeste verkünden uns Idealwelten und beschwören ein geisterhaftes Subjekt. Sie gehörten in eine Zeit, in der Politik Propheten folgte, die sich ihr Volk erschufen“ (Hardt, Negri 2013).

Die Meinung der KritikerIn ist eindeutig. Entgegen dem, was die Autoren behaupten, sind sie sicher, es handelt sich bei diesem Text um ein Manifest.

Christoph David Piorkowski von der Süddeutschen Zeitung und Robert Misik von der Frankfurter Rundschau definieren den Text einfach autoritär entgegen des Willens der Autoren zu einem Manifest (Piorkowski 2013 und Misik 2013).

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