Interview: Das Leben in der digitalisierten Welt

Das Leben in der digitalisierten Welt – Ein Interview von ecs. mit Philipp Adamik

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Starbucks Dortmund 1

EIN INTERVIEW MIT PHILIPP ADAMIK zu den fragen: in was für einer realität leben wir? wie stark beeinflusst das netz unser leben? wieso ist der konsum des netzes nicht ungefährlich? warum geht edward snowden uns alle was an? und was macht einen mündigen netzuser aus?

name: philipp adamik; alter: 36; ort: dortmund; sprache: deutsch

warum er/sie hier ist: philipp bringt mich zum nachdenken über die mechanismen der welt. und wieso die dinge (noch) funktionieren, wie sie funktionieren. dabei ist er ein guter lehrer und ich freue mich immer sehr, wenn wir verabredet sind und ich seinen erkenntnissen über die welt lauschen darf.

[1.] wer bist du und was machst du?

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30c3 – Der Geist der Freiheit

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CCC-Rakete

Auf dem ersten Blick entspricht das Publikum dem Klischee. Wie man es von einem Hacker Kongress erwartet, ist der typische Besucher des 30. Chaos Communication Congress (30c3) zwischen 25 und 35, männlich und trägt den Laptop mit der Selbstverständlichkeit eines modischen Accessoires unter seinem Arm.

Zwischen dem 27. und 30. Dezember verwandelte der Chaos Computer Club, die größte europäische Hackervereinigung, das Hamburger Congress Center in eine Spielwiese für Informatiker, Techniker und Netz-Aktivisten. Kaum etwas erinnerte dort an die nüchterne Atmosphäre von anderen Kongressen. Das Bällebad, den Meisten nur aus dem IKEA-Kinderpardies bekannt, gehört bereits seit Jahren zum Kongressstandard. Beleuchtete Drohnen und ein 360° Kino sorgten für visuelle Reize und ein über 2 Kilometer langes Rohrpostsystem aus Staubsaugern und gelben Röhren verdeutlichte die Funktionsweise des Internets mit seinen Routern und Switches.
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